1991: Boris Jelzin löst Michail Gorbatschow ab

In der Sowjetunion kommt es zu einem Putschversuch orthodoxer Kommunisten, die den amtierenden Präsidenten Michail Gorbatschow daran hindern wollen, einen Vertrag zur Schaffung einer dezentralen Staatenunion zu unterzeichnen.

Im Angesicht von Massendemonstrationen verweigert das Militär den Putschisten die weitere Unterstützung, und der Staatsstreich scheitert. Der Anführer der Opposition, Boris Jelzin, löst den politisch geschwächten Gorbatschow ab und wird erster Präsident der Russischen Föderation.

Als erste ehemalige Sowjetrepublik erklärt die Ukraine die Unabhängigkeit.

Die 1922 gegründete Sowjetunion wird am 26.12.1991 aufgelöst. Konservative Kreise empfinden dies als Demütigung, und in der Folge entstehen nationalistische Gegenbewegungen mit dem Ziel der Wiederherstellung der einstigen Großmacht.

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