1998

Peter Biskind, Ex-Herausgeber des Film-Magazins Premiere, attackiert Spielberg in seinem Buch Easy Riders, Raging Bulls. Schuld am Niedergang des „New Hollywood“ seien vor allem Spielberg und Lucas. Als „Zeugin der Anklage“ zitiert er u.a. die angesehene Filmkritikerin Pauline Kael, die zu Beginn von Spielbergs Karriere noch zu dessen Bewunderern gezählt hatte: “[They are] infantilizing the audience, reconstituting the spectator as child, then overwhelming him and her with sound and spectacle, obliterating irony, aesthetic self-consciousness, and critical reflection.” Ein Satz, den fortan Spielberg-Kritiker immer wieder heranziehen.

Die im Buch zitierten „New Hollywood“-Regisseure Robert Altman, Peter Bogdanovich und Francis Ford Coppola kritisieren öffentlich die zweifelhaften Methoden des Autoren, der für die geplante Aussage auch mal „nachgeholfen“ habe.

Altman betrachtet das Buch als „hate mail. We were all lured into talking to this guy because people thought he was a straight guy but he was filling a commission from the publisher for a hatchet job. He’s the worst kind of human being I know.”

Spielberg, der für das Buch nicht interviewt wurde, stellt fest: “Every single word in that book about me is either erroneous or a lie.”

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