1983: Twilight Zone – The Movie (Unheimliche Schattenlichter, R: Steven Spielberg u.a.)

Für den Episodenfilm Twilight Zone – The Movie, basierend auf Rod Serling’s gleichnamiger TV-Serie, beschäftigt Spielberg ein ganzes Ensemble von Regisseuren, die zu jener Zeit angesagt sind: John Landis (Blues Brothers), Joe Dante (Piranha) und George Miller (Mad Max). Steven Spielberg verfilmt die 2. Episode mit dem Titel Kick The Can.

Der Film enttäuscht die hohen Erwartungen, insbesondere Spielbergs Kick the Can mit Scatman Crothers (The Shining).

Ein Grund dafür: Die Episoden können nicht so umgesetzt werden wie ursprünglich erdacht. Joe Dante beschreibt das ursprüngliche Konzept als “interwoven so people in one story will appear in another story and the stories will overlap. That was the original plan for The Twilight Zone but for obvious reasons that couldn’t happen.”

Mit der Formulierung „obvious reasons“ bezieht sich Dante auf einen Helikopter-Absturz am Set der John Landis-Episode Time Out, dem der Hauptdarsteller Vic Morrow und zwei Kinder zum Opfer fielen.

Bei der Untersuchung werden mangelnde Sicherheitsmaßnahmen festgestellt. Die Kinder hätten bei dem Nachtdreh gar nicht dabei sein dürfen. John Landis muss vor Gericht, wird aber vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Spielberg bricht den Kontakt zu ihm ab.

 

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Die von Spielberg verfilmte Episode Kick The Can sowie die Hintergründe zum Helikopter-Absturz beleuchten wir in unserem Buch Steven Spielberg – Tiefenscharfe Analysen.

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