2010: Ölpest im Golf von Mexiko

Durch die Explosion und den Untergang der Bohrplattform Deepwater Horizon werden 11 Menschen getötet, und auf dem Meer breitet sich 87 Tage lang ein Ölteppich aus, bis die Quelle durch eine Stahlkappe verschlossen werden kann.

Die Katastophe führt zur größten unfallbedingten Meeresverschmutzung in der Geschichte der Erdölindustrie.

Der monatelang bestehende Ölteppich und die Gegenmaßnahmen haben weitreichende Schäden im Lebensraum von Wildtieren und Fischen sowie im Tourismus zur Folge. Laut einem Bericht aus dem Jahr 2013 sterben Delfine und andere Meeresbewohner weiterhin in Rekordzahlen (die Sterberate bei neugeborenen Delfinen liegt sechsmal höher als normal).

Eine vom Weißen Haus eingesetzte Untersuchungs-Kommission macht British Petroleum (BP) und seine Vertragsfirmen für eine Serie von Einsparmaßnahmen und unzureichender Sicherheitsvorkehrungen verantwortlich.

Fünf Jahre nach den Ereignissen stimmt BP der Zahlung einer Geldbuße in Höhe von 18,7 Milliarden Dollar zu, der höchste Betrag, den ein Unternehmens in der US-Geschichte gezahlt hat.

Peter Bergs Film Deepwater Horizon (2016) schildert die Ereignisse auf der Bohrplattform und die Ursachen der Katastrophe auf eindringliche Weise.

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