2016: Sean Parker plant umstrittenen Streaming-Dienst

Foto: © 1982 Metro-Goldwyn-Mayer Film Company & SLM Entertainment Ltd.

Napster-Mitbegründer und ehemaliger Facebook-Manager Sean Parker plant einen umstrittenen Streaming-Dienst namens Screening Room, über den Abonnenten Filme am Tag ihrer Kinopremiere zu Hause sehen können. Der Service peilt ein Publikum an, das älter als 20 ist – insbesondere Familien, die wegen des hohen Aufwands nicht mehr regelmäßig ins Kino gehen.

Parker schart eine Reihe von Hollywood-Schwergewichten um sich, die als Aktionäre in das Start-up-Unternehmen einsteigen. Unter ihnen: Steven Spielberg, Peter Jackson, Martin Scorsese und J. J. Abrams.

Laut Variety besteht ernsthaftes Interesse seitens mehrerer großer Studios wie Universal, Fox und Sony, während Disney an dem Plan kein Interesse zu haben scheint.

Gegen das Vorhaben sprechen sich öffentlich aus: Christopher Nolan, James Cameron und Titanic-Produzent Jon Landau, die National Association of Theater Owners und die Art House Convergence.

Für die gegen Piraterie geschützte Set-Top-Box fallen einmalige Kosten von 150 Dollar an, plus 50 Dollar pro Film, der für 48 Stunden gemietet werden kann. Screening Room will die Kinobetreiber mit 20 Dollar pro Film an den Einnahmen beteiligen und bietet seinen Kunden pro Bestellung zwei kostenlose Kinotickets.

Foto: © 1982 Metro-Goldwyn-Mayer Film Company & SLM Entertainment Ltd.

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