2002

Doug Limans The Bourne Identity, ein rasant inszenierter Action Spionage-Thriller mit Matt Damon als Jason Bourne – einem Mann, der unter extremem Gedächtnisverlust leidet und versucht, inmitten einer CIA-Verschwörung zu seiner wahren Identität zu finden.

Die Co-Produktion von Universal Pictures und Kennedy / Marshall Company, basiert auf Robert Ludlums gleichnamigen Roman und wird von den Drehbuchautoren Tony Gilroy und William Blake Herron für die Leinwand adaptiert. Zu den Nebendarstellern gehören Franka Potente, Chris Cooper, Clive Owen, Julia Stiles und Brian Cox.

Liman übernimmt nicht allzuviel aus Ludlums Roman; er zieht es vor, das Material zu modernisieren und seinen eigenen Überzeugungen gegenüber der US-Außenpolitik anzugleichen. Teile der Verschwörungsgeschichte des Films sind inspiriert durch Limans Vater, der während der Reagan-Administration bei der National Security Agency (NSA) arbeitete. Limans Vater war an der Untersuchung der Iran-Contra-Affäre beteiligt.

Für die Hauptrolle zieht Liman ein breites Spektrum an Akteuren in Betracht – darunter Brad Pitt, der die Rolle ablehnt, Russell Crowe und Sylvester Stallone – bis er sich schließlich für Matt Damon entscheidet. Der hat noch nie eine so körperlich anstrengende Rolle gespielt, besteht aber darauf, viele der Stunts selbst durchzuführen, einschließlich Nahkampf-Szenen und Klettern an Hauswänden.

Mit seinem Hintergrund als Independent-Filmemacher führt Liman oft selbst die Kamera, um eine „intimere Beziehung“ zwischen sich, dem Material und den Schauspielern zu erzeugen.

The Bourne Identity wird von Publikum und Kritikern positiv aufgenommen und ist finanziell außerordentlich erfolgreich: Der Film nimmt weltweit 214 Mio. Dollar ein,  bei einem Budget von 60 Millionen Dollar. Daraufhin entstehen die Fortsetzungen The Bourne Supremacy (2004), The Bourne Ultimatum (2007) und The Bourne Legacy (2012).

Charles Taylor von Salon.com bewertet den Film als “entertaining, handsome and gripping, The Bourne Identity is something of an anomaly among big-budget summer blockbusters: a thriller with some brains and feeling behind it, more attuned to story and character than to spectacle“.

Steven Spielberg sagt über die für diese Filmgattung typisch schnelle Schnittabfolge:

„My movies have never been frenetically cut, the way a lot of action is done today. That’s not a put-down; some of that quick cutting, like in ‘The Bourne Ultimatum,’ is fantastic, just takes my breath away.“

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